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OB Partsch stellt sich gegen die öffentliche Erinnerung an die Ermordeten von Hanau AllgemeinPresse

OB Partsch stellt sich gegen die öffentliche Erinnerung an die Ermordeten von Hanau

Nach Treffen in der Arbeitsgruppe der Stadt Darmstadt gegen Rechtsextremismus, wurde sich auf eine gemeinsame Gestaltung zum Gedenken an den Terror vom 19. Februar in Hanau geeinigt. Nunmehr macht die Stadt einen Rückzieher. Es war geplant ein Banner am Langen Ludwig aufzuhängen: „Rassismus tötet, Say their names“ und damit ein zentrales und sichtbares Gedenken in der Stadt zum ersten Jahrestag des rechten Anschlags von Hanau zu organisieren. Eine Videobotschaft des OB ist in Ordnung, aber dazu keine Alternative. Auf eine Anfrage des Darmstädter Bündnis gegen Rechts (BgR) zu Details der Realisierung verweigert der OB Jochen Partsch nun die Zustimmung, da…
Redebeitrag 30.01.21: Es gilt das gesprochene Wort! -DFG-VK Darmstadt Allgemein

Redebeitrag 30.01.21: Es gilt das gesprochene Wort! -DFG-VK Darmstadt

Rede zum 30. Januar 2021 - 105 Jahre Hindenburgstraße sind genug! - Aber: Noch weitere Straßen warten auf eine Umbenennung! Jahrelange Arbeit und öffentlicher Druck haben letztlich dazu geführt, dass nach Hindenburg bald keine Straße mehr in Darmstadt benannt ist. Doch lasst uns einen Blick zurück werfen: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Darmstadt hatte den Magistrat im Frühjahr 2013 beauftragt, alle Namensgeberinnen und Namensgeber von Darmstädter Straßennamen daraufhin zu überprüfen, ob deren Leben bzw. politische Einstellung sich mit den Werten einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft vereinbaren lässt. Die Stadt Darmstadt hatte einen Historiker mit einer entsprechenden Untersuchung beauftragt, der diese im April…
Redebeitrag 30.01.21: Warum Halit-Yozgat-Straße? AllgemeinRechtspopulismus

Redebeitrag 30.01.21: Warum Halit-Yozgat-Straße?

Halit Yozgat war Betreiber eines Internetcafés in Kassel, Halit Yozgat wurde 21 Jahre alt. Er war das neunte und letzte Todesopfer der NSU-Mordserie, die in den Jahren 2000 bis 2006 in deutschen Großstädten durch die rechtsextreme Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübt wurde. Halit Yozgat wurde in seinem Internetcafé im Kasseler Stadtteil Nord-Holland durch zwei gezielte Pistolenschüsse in den Kopf ermordet. Zur Tatzeit war Andreas Temme, ein Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz, anwesend, der zeitweise als Mordverdächtiger galt und festgenommen wurde. Sein Telefon wurde von der Polizei überwacht. Abgehörte Gespräche wurden erst ab 2015 öffentlich bekannt, die Ermittlungen führten bis…
Hindenburgstraße umbenennen! AllgemeinRechtspopulismus

Hindenburgstraße umbenennen!

Samstag, 30.01.2021 15:00: Kundgebung  am Gewerkschaftshaus Noch immer ist die Hindenburgstraße nicht umbenannt. Seit 2013 immer am 30. Januar, erinnert das Bündnis gegen Rechts in Darmstadt daran, dass die Forderung die Hindenburgstraße in Halit-Yozgat-Straße umbenannt werden soll. Der Tag wurde gewählt, da an diesem Tag Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannt hat. Die entsprechende Forderung wird seit Jahren durch verschiedene Aktionen untermauert Halit Yozgat war gerade 21 Jahre alt, als er im Jahr 2006 in seinem Internetcafe in der Kasseler Innenstadt durch zwei gezielte Pistolenschüsse ermordet wurde. Diese grausame Tat ließ ihn zum neunten Opfer der nationalsozialistischen Terrorzelle werden. Wir wollen…
Pressemitteilung zur Adressenveröffentlichung BGR-Aktiver in der Zeitung „Der Leibgardist 1621“. AllgemeinPresseRechtspopulismus

Pressemitteilung zur Adressenveröffentlichung BGR-Aktiver in der Zeitung „Der Leibgardist 1621“.

Seit längere Zeit begleitet das BGR Darmstadt das BGR die Kranzniederlegung der Kameradschaft der Leibgardisten kritisch unter dem Motto: "Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ – Aktion gegen Kriegsverklärung am Volkstrauertag Im März steht nach eigenen Bekunden durch zunehmende Inaktivität die Auflösung der Kameradschaft an. Dennoch kam man nicht umhin in der aktuellen Ausgabe des Leibgardisten unserer Mitstreiterin Renate anzugehen und ihre Adresse zu veröffentlichen. Renate wird sich gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte wehren. Wir stehen an Renates Seite und dokumentieren unsere gemeinsame Presseerklärung. Presseerklärung In der neuen Ausgabe der Zeitung "Der Leibgardist 1621, 1/2021" werde ich persönlich…
Redebeiträge bei der Kundgebung „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ am 15.11.20 Löwe LeibgardistendenkmalRechtspopulismus

Redebeiträge bei der Kundgebung „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ am 15.11.20

Peter, DFG-VK Darmstadt Mindestens seit 1957 versammelten sich an dieser Stelle jeweils am Volkstrauertag die Mitglieder und Sympathisanten der „Kameradschaft der Leibgardisten“, um der „Helden“ der von Deutschland angezettelten Kriege ehrend zu gedenken. Interessierten empfehlen wir die Lektüre der Kameradschaft „Der Leibgardist“, die seit 1957 erschien, zunächst viermal im Jahr, seit 1988 nur noch zweimal und seit 2010 nur noch einmal im Jahr. Die Darmstädter Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen hat sich mit der „Kameradschaft der Leibgardisten und des Infanterie-Regiments 115 e. V.“ und deren Aktivitäten beschäftigt. Auf der Homepage dfg-vk-darmstadt.de finden sich weitere Artikel. Wir verweisen außerdem…
15.11.20 „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ – Aktion gegen Kriegsverklärung am Volkstrauertag Löwe LeibgardistendenkmalAllgemein

15.11.20 „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ – Aktion gegen Kriegsverklärung am Volkstrauertag

Das Leibgardisten-Denkmal ist unter diesem Namen nur wenigen in Darmstadt bekannt, gehen doch viele BürgerInnen an dem Löwen mit dem Pfeil in der Brust am Friedensplatz vor dem Schloss achtlos vorbei und wissen nicht um die Bedeutung des Denkmals. Es ist unerträglich zu sehen, wie jedes Jahr hier die "Leibgardisten" in Uniformen aufmarschieren und noch über mangelnde Traditionspflege bei der Bundeswehr klagen.Das Denkmal war zunächst dem Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieg gewidmet, dann um die Namen der Verbrechensorte des 2. Weltkrieges ergänzt. Ein ehrendes Gedenken an einen Vernichtungskrieg darf es nicht weiter geben. In den letzten 4 Jahren…
Querdenken entgegentreten! Kein Platz für Reichsbürger*innen, Neonazis und Verschwörungstheoretiker*innen! Aufruf zur Kundgebung am 10. Oktober ab 15 Uhr auf dem Karolinenplatz AllgemeinPresseRechtspopulismus

Querdenken entgegentreten! Kein Platz für Reichsbürger*innen, Neonazis und Verschwörungstheoretiker*innen! Aufruf zur Kundgebung am 10. Oktober ab 15 Uhr auf dem Karolinenplatz

Seit Anfang des Jahres trifft sich fast jeden Samstag die Gruppe 'Querdenken615' in Darmstadt. Wir wollen das nicht unkommentiert lassen und rufen zu einer Gegenkundgebung am 10. Oktober 2020 auf dem Karolinenplatz in Darmstadt auf.Bei der Kundgebung wollen wir einerseits über 'Querdenken615' und ihre Zusammenhänge informieren, andererseits ein klares Zeichen setzen, dass wir solidarisch mit den Strukturen stehen, die immer wieder angegriffen werden: Sei es direkt, wie zum Beispiel queere Vereine oder Schüler*innen-Initiativen oder indirekt durch rassistische und antisemitische Rhetoriken auf den Veranstaltungen von 'Querdenken' in Darmstadt und deutschlandweit. Wir sehen die sogenannten 'Hygienedemos' als ein Produkt eines gesellschaftlichen Rechtsrucks…
Hitlergruss und Sieg-Heil-Rufe in Darmstadt – oder: Polizei muss zum Jagen getragen werden PresseRechtspopulismus

Hitlergruss und Sieg-Heil-Rufe in Darmstadt – oder: Polizei muss zum Jagen getragen werden

Presseerklärung des Bündnis gegen Rechts Darmstadt vom 25.07.20 Seit April gibt es auch in Darmstadt regelmäßige Demonstrationen gegen die mit der Corona-Pandemie begründeten Einschränkungen im täglichen Leben. Trotz der mittlerweile weitgehenden Lockerungen ruft die Initiative „querdenken-615“ noch immer zu den Protesten auf. Diese Gruppierung behauptet, gegen die „Beschneidung der Grundrechte“ und für die „Verteidigung des Grundgesetzes“ einzutreten. Vielfach wurde schon darauf hingewiesen, dass sich bei diesen Veranstaltungen viele rechtsextremistische Elemente tummeln und auch den Ton angeben. Diese Einschätzung wurde am 12.Juli 2020 in Darmstadt erneut bestätigt: Ein Fahrradcorso fuhr durch das Martinsviertel zum Friedensplatz, dem Ort der Kundgebung. Vor einem…