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Auch bei der Kommunalwahl gilt: Dem Rassismus keine Chance geben! AllgemeinWahlen

Auch bei der Kommunalwahl gilt: Dem Rassismus keine Chance geben!

Am 14. März 2021 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Vertreter*innen in die Parlamente der Städte, Gemeinden und den Kreistag zu wählen. Neben der Pandemie, die das öffentliche Leben seit einem Jahr fest im Griff hat und es fast unmöglich macht, gibt es ein weiteres Thema, das uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Morde von Halle und zuletzt in Hanau haben verdeutlicht, dass Rassismus in unserer Gesellschaft vertreten ist. Die Taten passieren nicht plötzlich und unvorhersehbar. Sie sind lange geplant. Verbale Unterstützer der „Einzeltäter“ finden sich auch in den kommunalen Parlamenten. Mit rassistischen und menschenfeindlichen Parolen stellen sie…
Mehr als 700 Menschen kamen am 19. Februar 2021 zur Kundgebung, um der Ermordeten in Hanau vor einem Jahr zu gedenken Allgemein

Mehr als 700 Menschen kamen am 19. Februar 2021 zur Kundgebung, um der Ermordeten in Hanau vor einem Jahr zu gedenken

Impressionen * Rede- und Audiobeiträge * Videobeitrag Am 19.02.2021 jährte sich der feige rechtsterroristische Anschlag von Hanau zum ersten Mal. Das Bündnis gegen Rechts Darmstadt und die Interventionistische Linke riefen zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Luisenplatz, anschließendem Demo-Zug zum Mathildenplatz und der Abschlusskundgebung unter dem Motto "Aufklärung in Polizei und allen staatlichen Organen!" auf. Diesem Aufruf sind mehr als 700 Menschen gefolgt und gedachten der Opfer und zeigten sich solidarisch mit den Überlebenden und den Angehörigen. Es wurde ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und jeder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gesetzt und damit einhergehend auch Forderungen nach einer lückenlosen Aufklärung…
Kundgebung 19. Februar: Erinnern heißt verändern! Allgemein

Kundgebung 19. Februar: Erinnern heißt verändern!

Der rassistische Anschlag jährt sich am 19. Februar 2021. Die Familien der Opfer und die Initiative 19. Februar haben zu dezentralen Protesten aufgerufen. Wir veranstalten zusammen mit dem Bündnis gegen Rechts und vielen anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen am 19.02.21 ab 16 Uhr eine Versammlung auf dem Luisenplatz und ziehen dann weiter auf den Mathildenplatz vor dem Polizeipräsidium. In Erinnerung an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gülteki und die vielen anderen Opfer rassistischer Gewalt. Bitte tragt eine Maske und haltet Abstand! -------- Wir klagen an und fordern Taten…
OB Partsch stellt sich gegen die öffentliche Erinnerung an die Ermordeten von Hanau AllgemeinPresse

OB Partsch stellt sich gegen die öffentliche Erinnerung an die Ermordeten von Hanau

Nach Treffen in der Arbeitsgruppe der Stadt Darmstadt gegen Rechtsextremismus, wurde sich auf eine gemeinsame Gestaltung zum Gedenken an den Terror vom 19. Februar in Hanau geeinigt. Nunmehr macht die Stadt einen Rückzieher. Es war geplant ein Banner am Langen Ludwig aufzuhängen: „Rassismus tötet, Say their names“ und damit ein zentrales und sichtbares Gedenken in der Stadt zum ersten Jahrestag des rechten Anschlags von Hanau zu organisieren. Eine Videobotschaft des OB ist in Ordnung, aber dazu keine Alternative. Auf eine Anfrage des Darmstädter Bündnis gegen Rechts (BgR) zu Details der Realisierung verweigert der OB Jochen Partsch nun die Zustimmung, da…
Redebeitrag 30.01.21: Es gilt das gesprochene Wort! -DFG-VK Darmstadt Allgemein

Redebeitrag 30.01.21: Es gilt das gesprochene Wort! -DFG-VK Darmstadt

Rede zum 30. Januar 2021 - 105 Jahre Hindenburgstraße sind genug! - Aber: Noch weitere Straßen warten auf eine Umbenennung! Jahrelange Arbeit und öffentlicher Druck haben letztlich dazu geführt, dass nach Hindenburg bald keine Straße mehr in Darmstadt benannt ist. Doch lasst uns einen Blick zurück werfen: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Darmstadt hatte den Magistrat im Frühjahr 2013 beauftragt, alle Namensgeberinnen und Namensgeber von Darmstädter Straßennamen daraufhin zu überprüfen, ob deren Leben bzw. politische Einstellung sich mit den Werten einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft vereinbaren lässt. Die Stadt Darmstadt hatte einen Historiker mit einer entsprechenden Untersuchung beauftragt, der diese im April…
Redebeitrag 30.01.21: Warum Halit-Yozgat-Straße? AllgemeinRechtspopulismus

Redebeitrag 30.01.21: Warum Halit-Yozgat-Straße?

Halit Yozgat war Betreiber eines Internetcafés in Kassel, Halit Yozgat wurde 21 Jahre alt. Er war das neunte und letzte Todesopfer der NSU-Mordserie, die in den Jahren 2000 bis 2006 in deutschen Großstädten durch die rechtsextreme Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübt wurde. Halit Yozgat wurde in seinem Internetcafé im Kasseler Stadtteil Nord-Holland durch zwei gezielte Pistolenschüsse in den Kopf ermordet. Zur Tatzeit war Andreas Temme, ein Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz, anwesend, der zeitweise als Mordverdächtiger galt und festgenommen wurde. Sein Telefon wurde von der Polizei überwacht. Abgehörte Gespräche wurden erst ab 2015 öffentlich bekannt, die Ermittlungen führten bis…
Hindenburgstraße umbenennen! AllgemeinRechtspopulismus

Hindenburgstraße umbenennen!

Samstag, 30.01.2021 15:00: Kundgebung  am Gewerkschaftshaus Noch immer ist die Hindenburgstraße nicht umbenannt. Seit 2013 immer am 30. Januar, erinnert das Bündnis gegen Rechts in Darmstadt daran, dass die Forderung die Hindenburgstraße in Halit-Yozgat-Straße umbenannt werden soll. Der Tag wurde gewählt, da an diesem Tag Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannt hat. Die entsprechende Forderung wird seit Jahren durch verschiedene Aktionen untermauert Halit Yozgat war gerade 21 Jahre alt, als er im Jahr 2006 in seinem Internetcafe in der Kasseler Innenstadt durch zwei gezielte Pistolenschüsse ermordet wurde. Diese grausame Tat ließ ihn zum neunten Opfer der nationalsozialistischen Terrorzelle werden. Wir wollen…
Pressemitteilung zur Adressenveröffentlichung BGR-Aktiver in der Zeitung „Der Leibgardist 1621“. AllgemeinPresseRechtspopulismus

Pressemitteilung zur Adressenveröffentlichung BGR-Aktiver in der Zeitung „Der Leibgardist 1621“.

Seit längere Zeit begleitet das BGR Darmstadt das BGR die Kranzniederlegung der Kameradschaft der Leibgardisten kritisch unter dem Motto: "Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ – Aktion gegen Kriegsverklärung am Volkstrauertag Im März steht nach eigenen Bekunden durch zunehmende Inaktivität die Auflösung der Kameradschaft an. Dennoch kam man nicht umhin in der aktuellen Ausgabe des Leibgardisten unserer Mitstreiterin Renate anzugehen und ihre Adresse zu veröffentlichen. Renate wird sich gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte wehren. Wir stehen an Renates Seite und dokumentieren unsere gemeinsame Presseerklärung. Presseerklärung In der neuen Ausgabe der Zeitung "Der Leibgardist 1621, 1/2021" werde ich persönlich…
Redebeiträge bei der Kundgebung „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ am 15.11.20 Löwe LeibgardistendenkmalRechtspopulismus

Redebeiträge bei der Kundgebung „Wir gedenken der Opfer der Verbrechen der Wehrmacht“ am 15.11.20

Peter, DFG-VK Darmstadt Mindestens seit 1957 versammelten sich an dieser Stelle jeweils am Volkstrauertag die Mitglieder und Sympathisanten der „Kameradschaft der Leibgardisten“, um der „Helden“ der von Deutschland angezettelten Kriege ehrend zu gedenken. Interessierten empfehlen wir die Lektüre der Kameradschaft „Der Leibgardist“, die seit 1957 erschien, zunächst viermal im Jahr, seit 1988 nur noch zweimal und seit 2010 nur noch einmal im Jahr. Die Darmstädter Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen hat sich mit der „Kameradschaft der Leibgardisten und des Infanterie-Regiments 115 e. V.“ und deren Aktivitäten beschäftigt. Auf der Homepage dfg-vk-darmstadt.de finden sich weitere Artikel. Wir verweisen außerdem…